Papierburg

Aus Owesys
Wechseln zu: Navigation, Suche

Papierburg ist eine Stadt auf le Zanriff. Sie wird 1703 n. B.Idee gegründet (=2790 n. Eva) und besteht bis zum Jahre 98892 n. B.Idee (=99979 n. Eva). Zuvor war am selben Ort eine Diebesstadt, deren Geheimtunnel zum Großteil noch erhalten sind und genutzt werden.

Papierburg ist vor allem für sein dreidimensionales Stadtbild, sein gutes Schulsystem und die Bücher bekannt. Es ist eine Stadt der Literaturdiebe, Lektoren, Autoren, Verleger und Leser. Aber vor allem der Alchemisten und Gauner.

Der permanente Wind Greco hält die Luft der Stadt halbwegs sauber und bewahrt auch die berüchtigte Säureebene davon ab, endgültig zu unbewohnbarem Territorium zu werden.

Es gibt viele Theorien darüber, warum die einzelnen Ebenen der Stadt in einem so großen Gebiet in verschiedenen Abständen zum Erdboden und der Erdebene schweben, aber eine absolut stichfeste Theorie gibt es bisher nicht. Dadurch das die ebenen aber niemals mehr als ein kleines Stückchen übereinander schweben, sich nicht anstoßen und ihre Position ständig ändern musste in der Geschichte der Stadt schon oft am öffentlichen Transportsystem gefeilscht werden, ab beständigsten sind die internen Portale, die allerdings fest einander zugeordnet sind.

Die Strategische Lage der Stadt ist ausgezeichnet, auch wenn die Bewohner Krieg ablehnen und stets vermeiden. Alle Ebenen sind außen von starken Mauern umgeben, die Erdebene verfügt auch noch über einen breiten Graben, der in manchen Jahreszeiten mit Wasser angefüllt ist. Papierburg verfügt über ein kleines Heer das eigentlich hauptsächlich die Brandbekämpfung sowie die Nachtwachen übernimmt. Brände sind in der Stadt keine Seltenheit aber stets durch Magie und die Legion, wie diese militärischen Feuerwächter von den Bewohnern genannt werden, schnell unter Kontrolle ohne allzuschlimme Schäden zu verursachen.

Stadtbild

Viele Häuser sind aus Holz und Stein erbaut. Die Wände zieren Edelsteine und Schriften, was mit den Alchemisten der Stadt zusammenhängt. Beinahe jedes Haus ist mit alchemistischer Magie belegt. Nach den Gesetzen der Stadt müssen die Schutzzauber auf den Außenwänden der Häuser aufgeschrieben sein, um vor Giften zu warnen, die mögliche Unschuldige treffen könnten. Daher wimmelt es in Papierburg nur so von Geheimschriften.

Die Gebäude sind oft völlig verzwickt gebaut, vor allem in zwielichtigen Gegenden; die Versuche des Stadtrates eine Karte für die unteren Ebenen zu erstellen wurden für gescheitert erklärt, da es tatsächlich ein absolut unmögliches Unterfangen ist. Manche der Gebäude und Wegen haben nämlich die Angewohnheit, sich zu verändern und so wandelt sich das Stadtbild eigentlich unentwegt und so langsam, dass die Bewohner, welche oft die gleichen Wegen nehmen es nur nach einer langen Abwesenheit bemerken würden.

Erdebene

Die Stadt ist auf mehreren Ebenen, die alle kreisrund und von einer Stadtmauer umgeben sind. Die Ebene auf dem Erdboden ist die größte. Es ist die einzige ohne einen Tempel. Hier wohnt die Unterschicht und die Verbrecher. Alchemisten, die von ihren Clans ausgestoßen worden, müssen sich ebenfalls unter den Gesetzlosen und Rechtlosen leben. Dabei ist zu beachten, dass diese Ebene nicht die ärmste ist, sondern lediglich die mit den wenigsten Rechten. Viele Luftpiraten haben ihre Bleibe auf der Erdebene. Sie nutzen Geheimgänge und die Möglichkeit, einen Keller für Beute anzulegen, gut aus.

Das Viertel zeichnet sich durch seine vielen illegalen Märkte und Markthallen sowie einige Basare und die lehmfarbene, recht weichkantige und verhältnismäßig einfache Gebäudearchitektur aus. In diesem Viertel befinden sich auch die meisten, noch funktionsfähigen Tunnelsystheme.

Säureebene

Die nächsthöhere Ebene ist die Säureebene. So genannt wegen der Alchemisten, die ja oft mit Säure zu tun haben und hier ihren Wohnsitz haben. Dies ist die ärmste Ebene. Sie unterteilt sich in zwei große Bereiche: Den alchimistischen und den papiristischen Bereich. Sie werden durch einen sehr lange gezogenen See namens Sniel voneinander getrennt, wegen seiner Form wird er geläufig allerdings als Fluss bezeichnet.

In der Mitte der kreisrunden Ebene ist ein kleiner Tempel namens Kankin. Er steht auf der einzigen Insel des Sniel. In diesem Tempel sind die Zauber gewirkt, die die Ebene in der Luft halten. Er erfährt wenig Achtung bei den Bewohnern. Dort leben einige Priester und Novizen, die nacheinander die Ränge Yan, Tan, Tether, Mether, Pit, Layter, Overa und Covera erreichen könne, je nach ihren Fähigkeiten und dem Wissensstand. Da der Tempel sich aber sehr von den Bewohnern der Ebene abschottet weiß man nicht allzu viele Details. Allerdings erzählt man sich, das der Tempel gelediglich hinter einigen Kindesentführungen steckt, um neue Novizen zu rekrutieren.

In den alchimistischen Vierteln wohnen die Alchemisten. Es gibt nur zwei solcher Viertel, aber sie nehmen trotzdessen fast die Hälfte der Ebene ein, es sind die Viertel Enyo und Thanatos. Der Bezirk Samum ist allerdings der verruchteste und deutlich kleiner. In ihm befinden sich die meißten Tavernen, Schenken und dubiose Unternehmen, das Viertel ist sehr gefährlich. Sie haben sich in unterschiedlich große Clans nach ihren Studiengebieten und Familien aufgeteilt. Manche führen Handel mit den Piraten, die meisten werden aber für Jobs, die Kenntnisse in der Magie erfordern, angeworben. Als Fluchbrecher, -aussprecher und Heiler, manchmal auch als Kampfmagier. Dennoch sind die meisten Alchemisten arm, denn sie geben all ihr Geld für ihre Zauberei aus. Den Bewohnern rechts des Sniel gelegenen papiristischen Viertels misstrauen sie. Es gibt aber dennoch viele Bewohner, die beides sind: Literaren und Alchemisten.

Da die Alchemisten ätzende Säuren benutzen, Magionen und Energie aus ihrer Umgebung ziehen und auch sonst nicht besonders hygenisch sind, ist die Säureebene eine fast unbewohnbare Gegend. Nur wenige Pflanzen sind den Experimenten der Alchemisten gewachsen, und die, die es sind, sehen schrecklich verdorrt aus. So wachsen hier die von den Alchemisten zur Papiergewinnung (für ihre Formeln und Notizen) gezüchteten Alfrabäume. Alfrabäumen wachsen keine Blätter sondern stattdessen leere Bücher. Ihre Energie beziehen die Afrabäume aus dem verseuchten Boden, dessen Dämpfe die meisten Menschen sofort umhaut.

Die Alchemisten waren es auch, die die in Papierburg so beliebten Papierdrachen, züchteten. Sie werden oft als Haustiere gehalten und dienen der Fortbewegung.

Wegen der Unfruchtbarkeit des Bodens und weil niemand freiwillig auf der Säureebene leben will, sind die Häuser dort sehr billig, billiger sogar als jene auf der Erdebene. Aus diesem Grund leben auch viele gescheiterte oder noch nicht berühmte Schriftsteller auf der Säurebene. Die Schreiber leben in den Vierteln Omikron und Tau. Sie nutzen die Vorzüge der Afrabäume und entwickeln ihre eigenen Szenen. Da die Gesamte Stadt allerdings auch einen großen Bedarf an hochwertigerem Papier hat, leben in den Vierteln Eos und Iuvart viele Fabrikarbeiter, die in großen Druckereien oder in Papier und Buchmanufrakturen Arbeiten. Das Geräusch der Druckpressen wird manchmal von den Winden in der gesamten Ebene verteilt und der Geruch von Tinte ist so allgegenwärtig wie die leichte Blaufärbung des Trinkwassers.

Lektoren und Verleger reisen aus diesem Grund manchmal in die engen Gassen der Säureebene, auf der Suche nach neuen Talenten.

Auch Sammler und Philosophen leben in den Papiermatschvierteln. Es gibt viele Kneipen und Theater.

Die Tunnelsysteme dieser Ebene sind eher klein und werden zur Lagerung von Büchern und Papier unter Missachtung fast sämtlicher Vorschriften für entflammbare Materialien gelagert. Sie sind durchgehend ausgeschildert oder in Privatbesitz. Manche stellen sind durch unterirdische Säureseen etwas tückisch, in manchen tummeln sich sogenannte Tintenheiten. Sie sind ein ungewolltes Zufallsprodukt aus den weggeworfenen und zerbrochenen Tintenfässern der Literaren, alchemistischer Säure und Dunkelheit. Sie haben ein auffälliges Paarungsverhalten.

die Adelsebene

Auf der dritten Ebene ein beachtliches Stück über der Säureebene, schwebt die Adelsebene. Es ist die kleinste und reichste Ebene von allen. Hier wohnt der Stadtadel, Priester und reiche Handelsmänner. Auch auf dieser Ebene handeln alle mit Büchern und Zaubern, allerdings nicht als Schaffer, sondern als Verkäufer. Hier findet sich auch der Gerichtshof von Papierburg.

Die Ebene besitzt keine Einteilung in Viertel, es gibt lediglich Unterschiede zwischen reich, noch reicher und viel zu reich. Die Universität der Stadt befindet sich nahe dem Gerichtshof im Mittelpunkt der Ebene.

die Ebene Munin

Die einzige Ebene, die den Namen einer Person trägt. Wieso ist allerdings reine Spekulatuon. Manche Quellen sagen aus, dass dies der Name des Ersten Ratsvorsitzenden war. Dieses Amt wird für gewöhnlich von dem Ehrentitel Archon begleitet, der Stellvertreter wird gemeinhin Brenhin genannt, da dieser sehr oft wechselt.

Die Einteilug der Ebene ist die Übersichtlichste, da sich die Häuser und Arkaden in Kreisen um die große Bibliothek auf dem Mittelpunkt der Ebene ziehe. Dabei sind die Innersten Kreise für gewöhnlich mit Geschäftsgebäuden und einigen Gaststätten belegt. Die Wohnbezirke sind mittig gelegen und das äußerste der insgesamt sieben Viertel direkt an der Außenmauer der Ebene wird von Handwerkern und billigeren Absteigen für Touristen eingenommen. Die Häuser auf dieser Ebene dürfen nicht höher als fünf Stockwerke sein, was sie für gewöhnlich auch sind, lediglich die Bibliothek misst sieben Etagen, womit sie alles überragt. Eine Ausnahme sind die direkt an die Außenmauer gebauten Häuser; für gewöhnlich reichen diese bis kurz unter die Wehrgänge.


Diese Ebene ist die zweitgrößte und die einzig bewegliche; ob die Ebene sinkt oder steigt hängt von der Laune der Bewohner ab. Je schlechter sie gelaunt sind, umso mehr sinkt die Ebene zu Boden. Wegen Dieser tatsache haben sich einige Kabaretts und sonstige, dem Vergnügen dienende Unternhemen, dort festgesetzt, um die Laune und die Ebene in luftiger Höhe zu halten. Wissenschaftler halten es für unwarscheinlihc, dass die Ebene völlig abstürzen kann.

Auf der Ebene Munin leben die Elementarmagier, die seit Jahrhunderten mit den Alchemisten im Streit liegen. Statt auf Papierdrachen bewegt man sich hier mithilfe von Erdmagiern, die große Gesteinsplatten in Form eines Buches schweben lassen. Papierdrachen sind auf der Ebene Munin nicht gerne gesehen, aber nicht verboten.

Auch die Mittelschicht lebt auf dieser Ebene, und die meisten Touristen und Reisenden suchen sich hier ihre Bleibe. Genauso leben die meisten der Chronisten auf Munin.

Fortbewegungsmittel

Für das Wechseln der Ebene gibt es zum einen die öffentlichen Nahverkehrsmittel der Pendlerstationen, welche sich der lokal begrenzten Portalmagie bedienen sowie zwei private Verkehrsmittel, die sich durchgesetzt haben: die Papierdrachen der Alchemisten ist zweifellos beliebter. Die Alchemisten stießen bei einigen Experimenten auf das Geheimnis, Tiere aus Papier zu falten und zum kurzweiligen Leben zu erwachen. Die Elementarmagier bewegen sich mit Hilfe von Erdmagiern, die große Gesteinsplatten in Form eines Buches schweben lassen. Gelediglich sieht man allerdings auch Beamte auf fliegenden Teppichen, die dem Rat von Papierburg gehören und nur in Sonderfällen als Transportmittel genehmigt werden. Die Erdebene besitzt nur vier Zentrale Pendlerstationen, in Nord; Süd und Westrichtung sowie in der Mitte der Ebene. Im Osten befinden sich die Slums, deren Bewohner sich die Tickets sowieso nicht leißten könnten und abgesehen davon soll niemand auf der Adelsebene oder Munin diese Unterschicht zu Gesicht bekommen, da sonst große soziale Spannungen entstehen können. Die Pendlerstationen auf der Säureebene, mit der die Verbindung zu den übrigen gewährleistet wird, sind Lamri an einem Punkt zwischen den Vierteln Enyo und Thanatas; Arion, die größte Station, zwischen den Vierteln Eos und Iuvart; Kantaka im Viertel Omikron; Fubuki in Tau und die verkommene Station Haizum in Samum. Die internen Portalstationen, welche man gegen Gebüren betreten kann oder mit einer Dauerkarte, manchen auch von ihren Arbeitgebern bezahlten Sondertickets, bringen die Bewohner mit einem minimalen zusatzgewicht an andere Stationen auf anderen Ebenen. Dieses Nahverkehrsmittel ist öffentlich und sehr zuverlässig. Die Adelsebene besitzt lediglich eine zentrale Pendlerstation, da die Bewohner wohlhabend sind und für gewöhnlich private Mittel der Fortbewegung nutzen.

Bevölkerung

Menschen, Chronisten, Grexen, Flesen, Tintenheiten und Merekel