Aya

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Kontinentvorgaben
Szenario Polare Inseln
Bevölkerung Generell alles, weniger Elfenartige, bevorzugt geisterhafte Magiewesen
Magie in der Zeit des Fadenspiel sichert sie das Überleben – reichlich vorhanden, für jedes Lebewesen
Entwicklungsstand
1. Zeitalter
2. Zeitalter
3. Zeitalter
4. Zeitalter

Weit im Süden, nahe des Pols, liegt die Inselgruppe "Aya", wie sie vom größten der Stämme genannt wird. Sie besteht aus einigen großen und sehr vielen kleinen Inseln, die teilweise weit verstreut liegen.

Das Wetter ist rau und kalt, riesige Eisplatten und Gletscher bestimmen den Horizont. Zeitweise befindet sich sogar ein großer Teil der Inseln unter dem ewigen Eis.

In der Zeit des großen Umbruches schlagen Meteore nicht weit von den Inseln ein und zerschmettern die Eishülle. Damit geht auch die Magie verloren.

Vor dem Meteoritenhagel ist hier mächtige, ungebundene Magie vorhanden und ernährt und erfüllt Flora und Fauna, die viel zu reich für diese verlassenen Flecken scheint. Zähe und mächtige Bäume trotzen dem kargen Wetter, das Meer ist fischreich und der Himmel voller Raubvögel.

Es leben einige intelligente Wesen und Völker dort, das größte sind die Ayiten. Diese kommen bereits früh auf einige der großen Inseln, angeführt von Hexenköniginnen mit legendärer Macht.

Geografie und Landschaftsbild

weiß: Inseln Aya, schwarz: Feuerland

Die Inselgruppe Aya besteht aus vier Hauptinseln und etlichen kleineren Inseln, deren Zahl nur grob geschätzt werden kann. Allen gemein ist das kalte, rauhe Klima. Sie liegen westlich von Feuerland, die südlichste der Inseln ist nördlich der Steilrandküste Feuerlands. Die größte Insel ist Kibru ("Küste" in der Sprache der Ayiten). Sie ist zentral gelegen.

Kibru

Die Insel Kibru mit ihren Nebeninseln

Im Norden der Insel ist ein massiges Gebirge. Die Inseln in der Nähe Kibrus werden zu Kibru zugeordnet, sogar einige relativ große, weil Kibru auch als das Herschaftsgebiet der Ayiten bekannt ist. In Kibru gibt es viele sehr große Seen, besonders im südlichen Teil. Man nimmt daher an, dass Kibru nicht eine zusammenhängende Insel mit darunterliegender Landmasse ist, sondern aus vielen Klein- und Kleinstinseln besteht, die durch Eis zu einer großen Insel verbunden sind. Die großen Seen enthalten Salzwasser und angeblich kann man unter dem Eis unter Kibru hinwegtauchen.

Rudyard

Die südlichste Inselgruppe Ayas. Sie liegt zudem nördlich der Steilrandküste Feuerlands. Anders als in Kibru, wo es hauptsächlich Salzwasserseen gibt, ist Rudyard reich an Süßwasservorkommen. Das Land ist hügelig und kleine Wasserfälle sind nicht selten. Im Winter verdoppelt sich die Fläche Rudyards, weil das Meer an den Küsten sehr weit zufriert. Die Wärme des Feuerlandes sorgt dafür, dass die Sommer fast so warm sind, wie in einem gemäßigten Klima ein milder Winter, dies gilt besonders für den Süden. Rudyard ist somit die wärmste Insel. Es ist auch die stabilste, denn sie besteht aus Festland. Das Land ist sehr flach und hat einen höchsten Punkt von gerade mal 137 m über dem Meeresspiegel.

Geschichte und Zeiteinteilung

Auf Aya teilt sich die Geschichte in zwei große Abschnitte: Die Zeit des Fadenspiels, manchmal auch Schicksalszeit genannt, in der jedes Lebewesen über Magie und Schicksal verfügt, und in die Zeit der Bakterien, einer sehr unbarmherzigen Zeit.

Die Zeit des Fadenspiels teilt sich wieder in zwei große Bereiche, nämlich die Zeit der Barbaren, und die Zeit des Süßwasserhandels.


Magie in Aya

Die Magie in Aya ist auf allen Inseln sehr ähnlich und verändert sich. Zur Zeit des Fadenspiels ist sie die alles beherschende Kraft. Während des Umbruches verschwindet sie.

Darüber hinaus ist die Magie sehr eigen. Sie gehört zu einer anderen Ebene als die materielle Welt, genau wie Geister, Seelen und Gedanken. Sie kann dennoch, und das unterscheidet sie von den anderen Formen, auf die materielle Welt Einfluss ausüben.

In Aya sind alle Lebewesen, ganz gleich welcher Art und Abstammung, über ein dünnes Band an das Magienetz gebunden. Das Magienetz webt von sich aus diese Verbindung, wodurch auch Lebewesen, die von außerhalb dieses Gebiet betreten, dort Magie wirken können. Durch den Einfall der Meteoriten wird die Magie zerstört. Diese Zeit, auch die Zeiten des Umbruches genannt, hinterlassen auch bei den Lebewesen auf Aya spuren, und beinahe alles stirbt.

Das Magienetz ist unsichtbar, da es ja auf einer anderen Ebene liegt. Es kann aber gesehen werden, wenn das entsprechende Individuum einen Blick dafür hat, oder stirbt. Im letzten Moment sieht jeder das Magienetz.

Gebrauch der Magie

Um die Magie von Aya zu nutzen, muss man die Magie über die Verbindung zum Magienetz nutzen. Das ist für verschiedene Lebensformen unterschiedlich schwer erlernbar. Wirklich bewusst und gezielt einsetzen können es nur Lebensformen, die über ein höheres Bewusstsein verfügen, wie Menschen oder Ayiten. Die meisten Tiere nutzen die Verbindung zur Magie nicht. Die Drachen nutzen ihre Instinkte, um über die Verbindung ihre Kräfte zu stärken und ihre Lebensdauer zu erhöhen. Sie können auch Magie beziehen und als pure Energie, was je nach Bedarf Strom oder Feuer sein kann, ausstoßen. So verbrennen und paralysieren sie ihre Beute.

Pflanzen nutzen sogar sehr oft ihren Zugang zur Magie, weil sie dadurch die notwendigen Nährstoffe leichter beschaffen können. Ansonsten wäre die Vegetation immer so kläglich wie nach der Zeit des Umbruches, aber davor gibt es Pflanzen, die durch die Magie in Aya überleben.

Jedes Individuum hat eine sehr persönliche Verbindung zum Magienetz, obwohl es den meisten nie bewusst wird, oder sie es nie nutzen. Die Farbe, die die persönliche Verbindung hat, ist daher bei den Lebewesen sehr unterschiedlich. Auch die "Dicke" und "Dichte" ist unterschiedlich, weshalb nicht alle dieselbe Kapazität an Magie vertragen können. Ist die Verbindung zu Magie einmal gerissen, kann nichts sie wiederherstellen, so die allgemeine Theorie.

In den Mythen der Ayiten nennt man die Verbindung zwischen Individuum und Magie "Wudden", was "Faden" bedeutet. Dieser Begriff wird von den Menschen aufgegriffen, die erklären, dass nach der Zeit des Umbruches keine Magie mehr vorhanden ist, weil "der Faden gerissen ist". So entsteht der Glaube/die Hoffnung, die Magie habe bloß ihre Verbindung verloren, sei aber im Grunde noch da. Diese Theorie wurde von Wissenschaftlern im später widerlegt.

Beschränkungen der Magie

Die Magie in Aya hat einige Grenzen. Sie ist nicht intelligent und hat keinerlei Bewusstsein, kann demnach keine Sprache erkennen und interpretieren. Die Zauberformeln, die manche Stämme nutzen, sind nicht als Anweisung für die Magie gedacht, (denn diese kann nichts damit anfangen), sonder für die magiewirkenden Individuuen. Über Rituale ist es leichter, die Verbindung zur Magie zu nutzen. Eine Beschränkung der Magie ist deshalb, dass man nur Magie wirken kann, von der man selbst überzeugt ist.

Magie kann fast nur in unmittelbarer Nähe eingesetzt werden. Das Magienetz ist abhängig von den Lebewesen und steht mit ihnen in Verbindung, daher kann sich weder die Magie noch ihre Wirkung zu sehr von Lebewesen entfernen. Es ist aber möglich, über die Verbindung zur Magie einen Zauber auf die Bahn des Magienetzes zu lenken und bis zu einer weiteren Verbindung zu einer weiteren Person zu leiten. So können Gedanken gelesen werden, wenn man den eigenen Geist durch das Geflecht der Magie bis zum Gegenüber leitet. Magie kann so ihr Opfer nicht verfehlen, allerdings können nur die allerwenigsten Magie so nutzen, denn der Geist wird verrückt beim durchqueren des Magienetzes.

der gerissene Faden

Durch den Meteoritenhagel geht die Magie verloren. Allerdings nicht so, wie die wenigen Überlebenden dieses Unglücks es sich vorstellen. Es reißt nicht nur der Faden aller Lebewesen zur Magie, sondern das komplexe Gefüge der Magie selbst wird zerstört. Das Netz ist unwiederbringlich verloren und zerrissen, die magische Energie, die es gefangen hielt, wurde aufgesaugt und ist endgültig zerstört.

Allerdings ist dieses einzigartige Ereignis weder plötzlich noch alles vernichtend. Tatsächlich führt eine lange Kette von Ereignissen direkt auf es zu und einige der Hexer bemerkten die sich anbahnende Verbindung. Sie sind von etwas betroffen, dass sie "das Verdorren" nennen: Ein anfänglicher Anstieg ihrer Fähigkeit, Magie zu leiten, und dann eine immer größere Schwäche.

Die exakten Umstände sind noch unbekannt. Lange Zeit halten sich aber unter den wenigen Überlebenden Gerüchte von einer Gruppe, die im verzweifelten Versuch, ihre Macht zu erhalten, ALLE verbliebene Magie in sich aufgesaugt hat. Ihr Verbleib ist natürlich unklar, auch wenn manche hartnäckige Gerüchte sich noch lange halten und möglicherweise sogar ab und an "bewiesen" werden. Die Wilden im Süden (geknechtete, die ihre ganze Entwicklung immer wieder von vorne beginnen) berichten zum Beispiel von uralten Türmen in den abgelegensten Gegenden, Tagesmärsche von fruchtbaren Regionen oder Wasser entfernt. Wieder andere sprechen von Tierwesen, krallenbewehrten alten Männern und gehörnten Jungfrauen und behaupten, die Zeit des Umbruches habe sie in den Wahnsinn getrieben.